Die Käthe setzt Zeichen

„Was macht mehr Spaß, jemanden auszulachen oder ihm zu helfen?“

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Das ist eine der Fragen, mit denen sich die zwei jungen Schauspieler des Berliner Tournee-Theaters Ensemble Radiks an das Publikum wandten. Denn für viele Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs stand am vergangenen Dienstag kein Unterricht, sondern Theater auf dem Stundenplan.

Im Rahmen des Bundesvorhabens JMD at school, das vom Jugendmigrationsdienst (JMD) des Awo-Unterbezirks Hagen/Märkischer Kreis umgesetzt wird, wurde das von Karl Koch verfasste Theaterstück „Wir waren mal Freunde“ an der Käthe aufgeführt. Das fast 90-minütige Stück ist eines der Projekte, das dazu beitragen soll, die Demokratiekompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Es behandelt Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Respekt und Freundschaft, insbesondere im Schulalltag. Deshalb hatte das Publikum auch nicht nur eine passive Rolle, sondern wurde von den Schauspielern im Anschluss an das offen gehaltene Ende mit einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit den Schauspielern noch einmal die zentralen Themen des Stücks reflektiert und hatten Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen.

Das Bundesvorhaben JMD at school ist ein vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und junge Menschen (BMFSFJ) initiiertes Präventionsprogramm, das einer Radikalisierung junger Menschen entgegenwirken, ihre Demokratiekompetenzen stärken und sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen soll. Dazu gibt es seit September 2018 eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Jugendmigrationsdienst und dem Käthe-Kollwitz-Berufskolleg.

 

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